Prellböcke
In Erstfeld musste man beim Manövrieren den Zug auf ein leicht ansteigendes «Stumpengeleise» auffahren. Natürlich stand am Ende ein Prellbock.Mit viel Schwung kam da einmal ein Lokführer auf eben dieses Geleise. Weil der Zug beim Manövrieren nicht mehr an der Bremsluft angeschlossen ist, musste die Maschine allein den ganzen Zug bremsen. Das reichte allerdings für einen vorzeitigen Halt nicht mehr aus und die ganze Komposition prallte unsanft an den Prellbock. Diesen hob es aus den Angeln, so dass die Puffer ganz verkrümmt himmelwärts schauten.
Auf dem Rapport wies dann der Lokführer darauf hin, dass die Puffer ohnehin schon etwas gerichtet gewesen seien und sich deshalb nun vollends verkrümmten.
Aus der Kreisdirektion II kam dann prompt das Gegenargument: "Wollen Sie bitte bedenken, dass die Prellböcke nicht zum Bremsen da sind."