Die Geschichte der Gotthardbahn

Die Schneebeseitigung bei der Gotthardbahn

Aktuelle Winter

Den letzten äusserst strengen Winter erlebte die Gotthardbahn im Februar 1999.
Wegen sehr grosser Lawinengefahr mussten alle Strassen, auch die Autobahn, im Urner Oberland während Tagen und Wochen aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.
Die Gotthardbahn war während diesen Tagen der einzige Verkehrsträger, der ins Urner Oberland und über den Gotthard noch funktionierte.

Allerdings mussten auch hier entsprechende Vorsichtsmassnahmen getroffen werden.

Hupac-Schneeschutzwagen

Ein Hupac-Zug ist in Erstfeld eingetroffen und der Schutzwagen mit den Scheepflügen wird weggestellt.

Solche extreme Winterverhältnisse wie sie 1999 vorkamen, sind am Gotthard zwar selten, können sich aber jederzeit wiederholen.

Eines zeigte auch der Extremwinter 1999 wieder: Die Erbauer der Gotthardbahn trafen eine hervorragende Linienwahl.

Trefflich drückte es 1980 in einem persönlichen Gespräch der damalige Urner Kantonsingenieur Knobel und damit Mitplaner der Nationalstrasse im Urnerland aus:
"Die Bahn hat uns die beste Linienführung weggenommen. Wir mussten für die N2 nehmen, was daneben übrig blieb, auch wenn es durch den grössten Dreck ging oder uns zu kostspieligen Lawinen- und Steinschlag-Lösungen zwang."