Schöne Kurven mit Übergangsbogen

Wie ich in meinen Ausführungen andernorts angemerkt habe, sollten auf der Modellbahn gerade Geleise nur über einen Übergangsbogen in einen Radius einbiegen. Dies ist auch in der NEM-Norm 113 entsprechend ausgeführt.

Grundsätze im Modellbahn-Bau

Um diese Übergänge schön fliessend zu erhalten und um die Geleise in schöne gleichmässige Radien biegen zu können, verwende ich die "Leistchen-Methode".

Dem aufgezeichneten Kurvenradius nach werden in Abständen von ca. 20 cm Nägel eingeschlagen. 
Um diese Nägel biege ich das senkrecht stehende Holzleistchen und fixiere es an den Enden und, wenn notwendig, zwischendurch mittels gegenüberliegender Nägel. Ich verwende hierfür Holz-Leistchen von 15 x 5 mm in einer Länge von 2 Metern.
Folgt man mit dem Flexgleis diesen Leistchen, so lassen sich die Radien sehr genau legen.
Bei Kurven-Übergängen schlage ich die Nägel an den fixen Positionen ein, biege das Leistchen und fixiere es.

Mehr zu "Festlegung der Nagel-Punkte"
in der Rubrik "Normen für die Modellbahn"
Zum Schluss schlage ich die Nägel im Kurveninnern auf der Übergangsstrecke ebenfalls ein.
Bei zweigleisigen Strecken empfiehlt es sich, immer zuerst das kurveninnere Geleise zu legen, denn dann kann oftmals das Geleise vor dem Biegen verlötet werden.
Weiter ist wichtig, dass man das Leistchen nie im gebogenen Zustand liegen lässt. Auch empfiehlt es sich, das Leistchen nach dem Verlegen von etwa 3 Gleisen zu wenden, da sich das Holz mit der Zeit der Biegung anpasst und somit seine Spannung verliert.
Wichtig ist deshalb auch, dass man öfters das Leistchen gegen ein Neues austauscht. An diesen paar Franken zu sparen ist nach meinen Erfahrungen völlig falsch.
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