Eisenbahn - Witze
Sitzen zwei Männer in einem Abteil. Der eine kaut Apfelkerne.
Fragt der andere: "Wieso kauen sie denn Apfelkerne?"
"Da kann man besser denken!"
"Bekomm' ich auch einen?" fragt der andere.
"Ja, aber das kostet sie 10 Mark!" antwortet er.
Der andere kauft einen Kern und sagt dann später: "Mit 10 Mark könnte ich ja auch ein ganzes Kilo kaufen!"
Sagt der andere: "Sehen Sie, es funktioniert ja schon!"
Steigt ein Typ in die S-Bahn ein, schnippst mit den Fingern und sagt: "Ich bin so cool und so lässig und immer gut drauf."
An der nächsten Station steigt noch einer ein und sagt dasselbe.
Kommt noch der dritte Typ in die S-Bahn, schnippst aber nur mit den Fingern.
Da fragen die anderen: "Bist du auch immer so cool und so lässig und immer gut drauf?"
Da sagt der andere: "Nein, ich hab 'nen Popel am Finger und krieg ihn nicht ab."
Ein Schächentaler kommt in den Bahnhofskiosk und bestellt 18 Cola.
"Warum denn so viele auf einmal?" fragt die Kioskfrau.
"Weil draußen auf dem Schild steht: Unter 18 keine Bedienung!"
Am Fahrkartenverkauf bei der Bahn fragt ein Kunde: "Gibt es eine billigere Klasse als die 2.Klasse?"
Der Beamte: "Ja, aber dafür brauchen Sie ein Fell und eine Schnauze!"
Zwei Herren fuhren zusammen in einem Schlafwagen. Der untere Bettinsasse war sehr müde und abgespannt. Aber einschlafen konnte er nicht. Jedes Mal, wenn ihm die Augen zufallen wollten, wurde er durch ein tiefes Seufzen und Stöhnen von oben geweckt.
Endlich wurde es ihm zu dumm. "Geben Sie Ruhe da oben, mein Herr, ich kann dabei unmöglich einschlafen."
Keine Antwort als ein erneutes stärkeres Ächzen.
"Jetzt hören Sie aber auf, sag' ich Ihnen. Was fehlt Ihnen denn?"
"Nichts", kam es dumpf von oben, "Sie können mir doch nicht helfen!"
"Aber, zum Teufel, reden Sie doch, vielleicht kann ich Ihnen beistehen. Sind Sie krank?"
"Nein", klang es dumpf zur Antwort.
"Aber in drei Teufels Namen, so sagen Sie doch, was Ihnen fehlt. Sonst ziehe ich die Notleine und sage, Sie hätten es getan."
Da bricht es verzweifelt aus der Brust des andern: "Ach... Gott... ach... Gott! Ich fahre schon den zweiten Tag im falschen Zug."
Überfüllte S-Bahn: Kommt die stehende Mutter mit dem Baby zu einem Herren: "Könnten sie bitte mein Kind kurz halten?"
"Klar, aber weshalb gerade ich?"
"Wissen Sie, sie sind der einzige mit einem Regenmantel ..."
Ein junger Mann und ein älterer Jude sitzen während einer längeren Zugfahrt gemeinsam im Abteil.
Zwischendurch fragt der junge Mann nach der Uhrzeit, doch statt zuantworten schaut der alte Jude nur grunzend aus dem Fenster.
Das wiederholt sich mehrmals und irgendwann gibt der junge Mann auf.
Als sie am Zielbahnhof aussteigen spricht der alte Mann plötzlich: "Sie wollten wissen wie spät es ist? Es ist jetzt 18:30."
Der junge Mann ist irritiert und will wissen, was das sollte.
Der alte Jude erklärt: "Nun, ganz einfach. Sie haben mich nach der Uhrzeit gefragt. Ich sage Ihnen die Uhrzeit. Wir kommen ins Gespräch. Sie erwähnen, dass Sie noch nie in hier in meiner Heimatstadt waren und demnach niemanden kennen. Also lade ich Sie zum essen ein. Sie kommen bei mir zu Hause vorbei und lernen meine Tochter kennen. Sie finden Gefallen an ihr und sie findet Gefallen an ihnen und sie wollen sich verloben.
Und jetzt frage ich sie: Was soll ich mit einem Schwiegersohn, der sich nicht mal eine Uhr leisten kann?"
Steigt einer auf die geöffnete Eisenbahnschranke.
"Was willst du denn da oben?"
"Ich will die Schranke messen."
"Das kannst du doch unten besser!"
"Nein, ich will die Höhe messen, nicht die Länge!"
Ein Mann betritt das Bahnabteil und nimmt umständlich Platz.
Kaum fährt der Zug, fragt er seinen Nachbarn: "Dürfte ich sie bitten, meinen Fuss auf den Platz neben Ihnen zu legen!"
Voll Mitleid wird der Bitte sofort entsprochen. "Ist es gut so?"
"Ja, danke."
Etwas später meint der Mann: "Würden Sie mir aus dem Speisewagen eine Flasche Bier holen?"
Teilnahmsvoll fragt der Mitreisende: "Fussleiden?"
Darauf die kurze Antwort: "Nein, Ferien."
Treffen sich zwei Blondinen. Fragt die Eine: "Entschuldigung, wo geht's denn hier zum Bahnhof?"
Sagt die Andere: "Keine Ahnung, aber ich finde es toll, dass wir darüber reden."
Am nächsten Tag treffen sich die beiden wieder. Fragt die Andere: "Na, weisst du jetzt, wo der Bahnhof ist?"
"Ne, Du, immer noch nicht. Aber ich kann jetzt viel besser damit umgehen!"
In einem Restaurant in Erstfeld treffen sich einige Frauen zum Kaffeeklatsch.
Die eine der Frauen prahlt, was für einen schweren, anstrengenden und verantwortungsvollen Job ihr Mann als Zugführer habe.
Als eine der anderen Frau die Prahlerei satt hat, sagt sie: "Mein Mann ist Lokomotivführer, das ist viel verantwortungsvoller!"
"Das ist nicht wahr, nur wenn mein Mann pfeift, kann ihr Mann fahren."
Kürzlich kommt ein Herr in Flüelen an den Schalter und löst sich ein Billett nach Binswangen. Als der Regionalzug kommt, steigt er ein und will sich's eben bequem machen.
Da kommt der Kondukteur in den Wagen: "Entschuldigen Sie, sind Sie der Herr, der nach Binswangen fahren will?"
Und auf die bejahende Antwort: "Sie sollen so gut sein, und nochmals an den Schalter kommen, es hat einen Irrtum gegeben!"
Der Herr steigt aus, begibt sich zum Schalter, wartet - wartet lange, nichts rührt sich.
Da - endlich kommt der Beamte an den Schalter und ruft: "Sie können wieder einsteigen! Der Irrtum war ein Irrtum!"
Am Fahrkartenschalter regt sich ein Mann fürchterlich über die Fahrpreise auf. Schliesslich meint der entnervte Beamte: "Wissen Sie was! Melden Sie sich als Zugbegleiter bei den SBB, dann können Sie umsonst fahren."
Ein Schächentaler kommt im Bahnhof Altdorf an den Schalter und möchte eine Fahrkarte haben.
Fragt der Beamte: "Wo soll es denn hingehen?"
"Zeigen Sie mir doch mal, was Sie so alles da haben!"
Fahrgast: "Wo ist den hier Gleis 3?"
Bahnbeamtin: "Ich glaube zwischen 2 und 4."
"Wenn ich bis zur nächsten Ecke gehe, liegt dann da der Bahnhof?"
"Der liegt auch da, wenn Sie nicht zur nächsten Ecke gehen!"
Vor der Schranke Nord beim Bahnhof Altdorf steht schon eine lange Schlange. Da schaut die Schrankenwärterin um die Häuschenecke: "Meine Herrschaften, machen Sie sich auf eine längere Wartezeit gefasst. Der Zug hat heute 70 Minuten Verspätung."
In der völlig überfüllten S-Bahn spricht ein Mann einen anderen an: "Sagen Sie mal, wie alt sind sie eigentlich?"
"Vierzig, wieso?"
"Meinen Sie nicht, dass Sie somit alt genug sind, um auf eigenen Füssenzu stehen?"
Fürchterliche Enge in der S-Bahn.
"Wenn Sie wollen", sagt ein hochbetagter Mann zu einem hübschen jungen Mädchen, "können Sie hier auf meinem Schoss Platz nehmen."
Das Fräulein nimmt den Vorschlag an und setzt sich zögernd hin.
Wenige Minuten sind vergangen, da wird der alte Herr etwas unruhig und sagt leise: "Ach, wissen Sie, mein Fräulein: würden Sie bitte wieder aufstehen? Ich bin wohl doch noch nicht so alt, wie ich dachte ..."
In der Bahn stösst der kleine Robert seine Mutter an und zeigt auf einen uralten Herrn, der auf der Bankgegenüber eingenickt ist.
"Schau!" flüstert er. "Das ist Bundesrat Chevallaz!"
"Aber, Robert!" flüstert die Mutter, "der ist doch schon tot!"
"Nein, schau doch - eben hat er sich noch bewegt."
In Flüelen steigt Hugo angetrunken in den Regionalzug.
Einem Uniformierten will er Geld für die Fahrkarte geben.
Der faucht ihn an: "Was soll das, ich bin Dampfschiffkapitän!"
Hugo: "Verdammt, wie komme ich denn auf ein Dampfschiff?!"
Ein Berner Oberländer geht in Interlaken an den Bahnschalter und verlangt ein Billet nach Wladiwostok.
Sagt der Bähnler: "Das kann ich Ihnen nicht geben, lösen Sie vorerst bis Berlin. Dort beschaffen Sie sich eine Fahrkarte nach Moskau und sehen dann wieder weiter".
Der Fahrgast hat mit der Methode Erfolg und geniesst die Kälte in Wladiwostok.
Wie er wieder nach Hause will, fragt er in dem kleinen Bahnhöflein um ein Billet nach Interlaken.
Fragt die Mamuschka zurück: "Interlaken West oder Ost?"
Mitgeteilt von Chlaus Walter