Die Geschichte der Gotthardbahn

Der SBB-Betrieb am Gotthard
nach der Divisionalisierung

Die Division Personenverkehr

Nach der Aufteilung der SBB in verschiedene Divisionen, wurden die den Divisionen P ersonenverkehr und SBB- C argo zugeteilten Maschinen sukzessive an die neuen Depots und in ihre neuen Aufgabengebiete verschoben.

Die Maschinen der Typen Ae 6/6, Re 6/6, Re 4/4 III und einige Re 4/4 II wurden der Division C zugeordnet.
Im Gegenzug erhielt die Division P alle Re 460.

Die Umverteilung des Lokomotivparks begann langsam Wirkung zu zeigen. Über längere Zeit waren allerdings immer noch Maschinen in Lok-Umläufen der anderen Division anzutreffen.
Im Zuge der Umfärbung der Maschinen ins neue Design der Division C, kam es dabei zu "Personentransporten durch SBB-Cargo".
Re 460 mit EC

Re 460 mit EC nach Deutschland, kurz vor Erstfeld

Da der Division P die Re 6/6 für die schweren ECs und ICs am Gotthard nicht mehr zur Verfügung standen, mussten von ihr andere Traktions-Lösungen gesucht werden.
Reicht eine Re 6/6 mit ihrer Zugkraft für 800 t am Berg aus, um die Züge alleine die Rampen hinaufzuführen, stossen die Re 460 mit ihren 650 t bei schweren EC und verstärkten Schnellzügen bereits an die Grenzen.
Die Re 4/4 II mit ihrer Leistungsfähigkeit für 460 t am Berg sind bei längeren Zügen überfordert. Die Division P kehrte deshalb wieder zu einer Lösung zurück, wie sie früher am Gotthard längere Zeit gang und gäbe war.
Seit dem Frühling 2002 führen wieder  Doppeltraktionen mit Re 4/4 II an Stelle der Re 6/6 und Re 460 die schweren Schnellzüge und ECs über den Gotthard.
Im Personenzugs-Dienst werden die leichteren ICs und die Schnellzüge teilweise mit Re 460 geführt. Die restlichen Dienste übernehmen Maschinen des Typs Re 4/4 II.
Re 460 mit IC

Re 460 mit IC nach Chiasso in Wassen